Fröken Esters Skafferi 2018-04-11T12:37:29+00:00


SWEDISH FIKA



Fröken Esters ist der natürliche Treffpunkt auf Bokenäset. Die Einrichtung und die verschiedenen Sitzgruppen laden zu geselligem Beisammensein ein – tagsüber wie spät abends. Am Tresen servieren wir ein sorgfältig ausgewähltes Angebot an heißen und kalten Getränken. Außerdem gibt es hier hausgemachtes Gebäck. Und mit etwas Glück hat Fräulein Ester gerade ihren beliebten Apfelkuchen aus dem Ofen geholt.



Das Café Fröken Esters Skafferi („Fräulein Esters Speisekammer“) ist benannt nach Ole Kruses Herzensdame Ester Sahlin. Ole Kruse war ein dänisch-schwedischer Künstler, der vor gut hundert Jahren als zentrale Person eines Kreises von Malern, Literaten und Schauspielern der jungen Göteborger Boheme galt. Auf Bokenäset unterhielt Kruse mit seinem Atelier seinen kreativen Zufluchtsort.



SIEBENERLEI GEBÄCK



Das Interieur ist im schwedischen nationalromantischen Stil gehalten und vermittelt ein entspanntes Ambiente mit Anlehnungen an die Boheme. Das Liebevolle der Einrichtung spiegelt sich auch im Essen und in den köstlichen Kuchen wider. Und die kommen natürlich aus dem eigenem Ofen.



„Das gemeinsame Konzept von Café und Bar ist von einem deutlich schwedisch nationalromantischen Stil geprägt, inspiriert vom schwedischen Heim vor gut hundert Jahren. Mit schwedischen Hölzern und einfarbigen Flächen. Anstelle von Rot und Grün wie beim „typisch schwedischen“ Stil des Künstlers Carl Larsson herrschen hier jedoch gedecktere Töne wie Rosa und Graugrün vor. Und auch wenn wir uns von vergangenen Tagen inspirieren lassen, so tun wir dies doch immer unter Einbindung moderner Elemente. Das Muster vorn am Tresen ist deutlich von schwedischen Handwerksgilden inspiriert, dabei aber bewusst sachlich gehalten. 


Die Wand hinter dem Tresen war bei der Gestaltung besonders wichtig. Die Fliesen erinnern an eine Küche. Damit möchten wir vermitteln, dass die Kuchen und sonstiges Gebäck vor Ort hergestellt werden. Und ist nicht auch jede Küche zu Hause ein ganz natürlicher Treffpunkt? Die senkrechte Holzverkleidung und die hohen Wandregale verstärken die Höhe der Decke zusätzlich und lenken den Blick schon vom andere Ende des Raumes auf Weinflaschen und andere edle Tropfen, daneben auch auf persönliche Gegenstände und antike Dosen. So entsteht diese ansprechende Mischung aus edler Bar und gemütlichem Café. Insgesamt ist der Raum gefüllt mit Regalen und Bänken, auf denen Vasen, Bücher, Brettspiele und andere Dinge Platz finden. Ganz wie zu Hause. Das Café wird somit zum Wohnzimmer für die Gäste.“



Sara Lindström,

Creative Architect, DEAR AREA